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Sustainable Filmbusiness

Filme produ­zieren und bleiben

Wer ein paar Jahre im Filmbusiness produ­ziert, kennt es: die Kalku­lation funktio­niert, solange keine unvor­her­ge­sehene Zwischen­fi­nan­zierung fällig wird. Verträge werden geschlossen, solange keine Compliance-Anfor­de­rungen das eigene „House of Rights“ in Frage stellen. Das Handwerk sitzt — die Struktur dahinter ist gewachsen, nicht gebaut.

„Sustainable FilmBusiness” setzt genau dort an und inter­pre­tiert Nachhal­tigkeit auf drei Ebenen: wirtschaftlich, sozial und ökolo­gisch — von solider Kalku­lation und Cashflow-Planung über CO₂-Reporting und Sender­kom­mu­ni­kation bis zu Resilienz und tragfä­higen Teamstruk­turen. In acht Tagen, entwi­ckelt und durch­ge­führt von erfah­renen Expert:innen aus der Branche.

Info-Veran­staltung am 6. Mai 2026, 12Uhr. Bitte melde dich bei uns an.

Ziele

Zielgruppe

Umsetzung

Termine

Preise und Förderung

Unsere Module

Deep Dive Filmge­schäfts­führung — Keine Angst vor Prüfungen

26.–27.05.2026 | 1,5Tage | online
Betriebs­prüfung, Verwen­dungs­nachweis, Gagen­ab­rechnung: Wer nicht vorbe­reitet ist, zahlt nach. Markus Yagapen arbeitet mit den Teilneh­menden syste­ma­tisch die typischen Stolper­steine in Buchhaltung, Sozial­ver­si­cherung und Förder­ab­rechnung durch. Im Ergebnis können die Teilneh­menden prüfungs­si­chere Struk­turen erkennen und aufbauen.

Deep Dive Kalku­lation, Kosten, Cashflow

27.–28.05.2026 | 1,5Tage | online
Das Budget ist verhandelt — und trotzdem wird es eng. Leila Okulski zeigt, wie Kalku­lation, Milestone-Verhandlung und Vertrags­ge­staltung als System funktio­nieren — und wie man dieses System von Anfang an lenkt, balan­ciert und kommu­ni­kativ führt. Teilneh­mende verlassen diesen Tag mit einem fundierten Verständnis für kompe­tente Steuerung eines komplexen Prozesses.

Becoming Zebra — Arbeits­räume, Selbst­führung und Resilienz

03.–04.06.2026 | 9–17Uhr | Präsenz (Halle)
Gleich­ge­wicht, Harmonie und Indivi­dua­lität? Projekte scheitern selten am Fachwissen. Lisa-Marie Rühl arbeitet mit Teilneh­menden daran, wie Selbst­führung, Teamdy­na­miken und Arbeits­struk­turen im Filmkontext dauerhaft tragen — statt Projekt für Projekt neu aufgebaut zu werden. Zwei Präsenztage mit Raum für das, was im Alltag keinen Platz hat.

Soziale Nachhal­tigkeit als Wirtschafts­faktor

09.06.2026 | 9–17Uhr | online

Überstunden und Kommu­ni­ka­ti­ons­aus­fälle gelten als Branchen­normal — sind aber kalku­lierbare Kosten. Judith und Sarah Frahm sowie Timo Ackermann zeigen, wie nachhal­tiges Prozess­ma­nagement Produk­tionen stabiler und wirtschaftlich planbarer macht. Teilneh­mende verstehen, wie soziale Nachhal­tigkeit viel mehr als ein Haltungs­thema ist — und wie es sich im eigenen Produk­ti­ons­alltag umsetzen lässt.

Ökolo­gisch kalku­lieren — Was CO₂-Bilan­zierung mit Wirtschaft­lichkeit zu tun hat

10.06.2026 | 9–17Uhr | online

CO₂-Reporting ist keine Kür mehr — Förde­rungen, Sender und inter­na­tionale Partner fragen es ab. An diesem Tag zeigt Ingo Ehrlich wie die CO₂-Bilanz als integrierter Teil der Kalku­lation funktio­niert — nicht als Zusatz­aufwand, sondern als Argument und wirtschaft­licher Faktor.

Workflows — Die Gegen­seite verstehen

11.06.2026 | 10–17Uhr | online
ARD-Eckpunkte, Compliance-Anfor­de­rungen, Prep-Entschei­dungen, die spätere Budget­pro­bleme verur­sachen: Wer den Workflow aus Sender­per­spektive kennt, verhandelt anders. Vertreter:innen von MDR und weiteren Partnern öffnen den Blick auf insti­tu­tio­nelle Logiken und Abläufe.

Weitere Infor­ma­tionen zum Projekt WI bewegt finden Sie hier und auf den Seiten des Erich Pommer Instituts.